Für mein Katerchen nur das beste Katzenfutter!
Ich erinnere mich noch ganz genau an meine erste Katze. Das kleine, schwarz-weiß gefleckte Tier war meinen Eltern zugelaufen, als ich zwei Jahre alt war und hat mich meine ganze Kindheit lang begleitet. Meine Schwester und ich waren ganz verrückt nach unserer Lucie und schleppten sie – wenn sie es sich gefallen ließ – am liebsten den ganzen Tag durch die Gegend. Wenn esums Füttern ging, setzte unsere Katzenliebe allerdings vorübergehend aus. Wir ekelten und fürchterlich vor dem Katzenfutter aus der Dose, das unser Liebling so genussvoll verschlang. Allein schon der Geruch von dem Katzenfutter reichte, dass sich mir der Magen umdrehte. Und der Anblick war sogarnoch schlimmer! Warum mussten im Katzenfutter auch immer diese glibberigen Stücke völlig undefinierbaren Fleisches drin sein? Lucie selbst war übrigens auch nicht wahllos, wenn es ums Katzenfutter ging. Eigentlich mochte sie überhaupt nur das Katzenfutter einer bestimmten Marke. Öffneten meineEltern mal eine Dose mit anderem Katzenfutter, so rümpfte sie regelrecht die Nase, rührte ihr Schälchen nicht an und fing sich wie zum Protest eine Maus. Am liebsten hätte unsere kleine Prinzessin wohl mit uns am Tisch gegessen, so gierig, wie sie uns beim Mittag- und Abendessen immer ansah. Aber der Katze statt Katzenfutter Reste von unseren Mahlzeiten zu geben, das kam für meine Eltern gar nicht in Frage. Was das betrifft, bin ich auch heute noch eisern, aber ich gestehe, dass mein eigenes Katerchen doch viel mehr verwöhnt wird als unsere Lucie damals. Wenn es ums Katzenfutter geht, bin ich gerne mal großzügig und kaufe meinem kleinen Racker das beste Katzenfutter, das ich bekommen kann. Ehrlich gesagt tue ich mir selbst damit auch einen Gefallen, denn das Gourmet-Katzenfutter riecht ganz vorzüglich und sieht auch sehr appetitlich aus. So ist das Füttern für mich absolut angenehm und mein kleiner Kater kann schlemmen wie Gott in Frankreich.




